Mateescu stellt nach ihrem Hänsel auch als Rinaldo unter Beweis, dass sie Hosenrollen darstellerisch einfach beherrscht. Mit großartiger Intensität stellt sie den leicht gebrochenen Helden dar, der des Kämpfens müde ist und sich nach einem glücklichen Leben an der Seite seiner Geliebten Almirena sehnt. Hinzu kommt ihr wunderbar timbrierter Mezzo, mit dem sie die Partie gesanglich gestaltet. Die Interpretation ihrer beiden großen Arien “Cara sposa” und “Cor ingrato”, in denen sie den Verlust Almirenas beklagt, sind an musikalischer Wärme und Innigkeit kaum zu übertreffen. In “Venti, turbini, prestate” stellt Mateescu in flexiblen Läufen die Beweglichkeit ihrer Stimme unter Beweis. Gleiches gilt für die große Siegesarie “Or la tromba suon festate” im dritten Akt, in der sie mit sauber angesetzten Koloraturen begeistert.
— Thomas Mölke
 
 
Inzwischen in Dortmund weitgehend spezialisiert auf Hosenrollen sang Ileana Mateescu die Titelpartie mit brillanten Koloraturen. Ganz eindrucksvoll gelangen ihr auch die melancholischen Töne, etwa aus Liebeskummer, in deren Komposition Händel ja Meister war. Hervorgehoben seien als Beispiele das Largo „Cara sposa“ mit langen tiefen Klagetönen und die kurz darauf folgende Arie“Cor ingrato“ (Herz du weißt doch) mit dem die Trauer überwindenden wütenden schnellen Mittelteil.
— DER NEUE MERKER (Sigi Brockmann)
 
 
Ileana Mateescu ist als Rinaldo ein echter Händel-Held. Die Arien schrieb der Komponist für den Kastraten Nicolini, der die Uraufführung zum Erfolg machte. Folglich darf der „Rinaldo alle Register seines stimmlichen Könnens ziehen, und das gelingt der Mezzosopranistin mit müheloser Eleganz.
— WAZ
Ileana Mateescu ist ein so draufgängerisch wie einfühlsam wirkender Rinaldo, mit kraftvoller, wandlungsreicher Stimmführung.
— FAZ
 

 
Ileana Mateescu (Hänsel) und Julia Amos (Gretel) faszinieren durch ihre Spielfreude und lassen die Zuschauer vergessen, dass auf der Bühne keine Kinder, sondern Erwachsene agieren. Der lyrische Sopran von Frau Amos und Frau Mateescus warmer Mezzo bilden eine harmonische Einheit.
— Michael Düntzer-Limberg
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Ileana Mateescu und Julia Amos geben musikalisch und darstellerisch ein wunderbares Geschwisterpaar ab. Amos begeistert als Gretel mit kräftigem Sopran und anmutigem Spiel, während Mateescu die Hosenrolle des Hänsel mit jungenhaftem Charme ein wenig tapsig anlegt. Ihr Mezzo klingt wohl-timbriert und geht vor allem im harmonischen Einklang mit Amos’ Sopran beim Abendsegen unter die Haut.
— OMM (Thomas Mölke)
 

 
Wunderbar gelingt Ileana Mateescu der Octavian: Der recht großen, hübschen Sängerin scheint die Rolle nicht nur äußerlich auf den Leib geschneidert, sie erfüllt sie auch mit warmem, brustigem Mezzo voll und ganz.
— OPERNGLAS (März 2015) - M. Lode-Gerke
Ileana Mateescu ist als Octavian eine Entdeckung – in den unteren Lagen volltönend, oben klar. Und sie gibt ihrer Figur eine Ungelenkheit, die mit postpubertärer Unsicherheit bestens einhergeht.
— Thomas Hilgemeier
 
Ileana Mateescu singt die Titelrolle mit dunklem Glockenton. Octavians Naivität fasst sie in atemlose Ausbrüche, als „Mariandl“ bringt sie kecke Ungelenkigkeit mit.
— Edda Breski
 
Ileana Mateescu ist ein Octavian mit blühendem Mezzo, der fein ausbalanciert zwischen kupferner Tiefe und samtiger Höhe schimmert.
— Michael-Georg Müller
 
 
Bei den Sängern gab es absolut nichts zu bemängeln. In der Titelpartie des Octavian verströmte Ileana Mateescu Wohllaut, Temperament, Spielfreude und eine geradezu maskuline Ausstrahlung. Sie wurde zu Recht frenetisch gefeiert.
— IOCO
 

Ileana Mateescu ist eine außergewöhnliche und eindrückliche Carmen
— Westfälischer Anzeiger
 
Mezzosopranistin Ileana Mateescu ist auch eine Verführerin mit der Stimme, singt lyrisch, mit vielen Farben in der Stimme und beschwörend intensiv in der Seguidilla
— Julia Gaß
Ileana Mateescu spielte und sang eine besondere Carmen. Nicht der Typ vollbusige Venus, eher der burschikose, bestimmende Frauentyp. Somit kam Mateescu der Rolle der modernen Frau schon sehr nahe.
— Michael Lemken
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Ganz großartig in Gesang und Spiel war Ileana Mateescu als Cherubino (...)
— Sigi Brockmann
Oder auch Ileana Mateescu, die den Cherubino in die Herzen der Besucher singt und spielt. Eine Rolle für Mateescu wie auf den leib geschneidert (...)
— Michael Lemken
 

 
 
Ileana Mateescu glänzt als Ottone mit großem Mezzo
— Thomas Mölke
 

 
Umwerfend auch die Mezzosopranistin Ileana Mateescu mit „Nacqui all‘ affanno e al pianto“ aus Rossinis La Cenerentola. Mit Beweglichkeit, herrlich timbriert in allen Lagen – besonders berückend freilich in ihrer edlen Mittellage – bewies die Rumänin Gesangskultur und enorme Bühnenpräsenz
— MAINPOST (Frank Kupke)
 
 
Die rumänische Mezzosopranistin Ileana Mateescu gestaltete die Angelina, das Aschenbrödel, die Cenerentola. Sie war mit Fug und Recht eine Erfüllung.

Mit weicher, warm getönter Stimme sang sie die Partie hochmusikalisch und begeisterte. Die vertrackten Stakkati in ihrem Schlussrondo (Non più mesta) meisterte sie souverän. Hinzu kam ein natürliches, unverkrampftes und anrührendes Spiel.
— IOCO